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Konfiguration des NAS-Netzwerks

D-Link NAS ServerEin NAS erweist sich ohne ein schnelles und funktionstüchtiges Netzwerk als unbrauchbar. Dementsprechend ergibt die Netzwerkkonfiguration beim Einrichten des Servers Sinn. Für Laien zeigt sich der Prozess unter Umständen kompliziert. Aus dem Grund empfiehlt sich technisches Basiswissen, um ihn in Angriff zu nehmen. Das Konfigurieren erfordert mehrere Schritte. Zunächst verbinden Sie den Netzwerkserver mit einem Router. Anschließend gilt es, die Option DHCP zu finden und zu aktiveren. Für Nutzer, die den NAS-Server nicht direkt mit dem Internet verbinden, stellt ein Proxy-Server eine geeignete Alternative dar.

Die erste Verbindung: Router und Netzwerkserver

Konfiguration des NAS-NetzwerksBei einem hochqualitativen NAS profitieren Sie nach der Verbindung mit dem Router von der sofortigen Verwendung. In dem Fall bedarf es keiner weiteren Schritte für die Netzwerkkonfiguration. Damit der Prozess schnell und reibungslos vonstattengeht, arbeiten mehrere Systeme Hand in Hand. Kommt es zu einem Problem, stoppt die automatische Konfiguration. Die Situation tritt beispielsweise ein, wenn der Router dem NAS keine IP zuweist. Ohne die IP-Adresse besteht keine Möglichkeit, den NAS-Server zu erreichen. Dementsprechend kommt die Netzwerkkonfiguration zum Stillstand. Um die Schwierigkeit zu umgehen, gehen Sie in die Benutzeroberfläche des Routers. Hier suchen Sie nach der Option „DHCP“.

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Das Kürzel steht für Dynamic Host Configuration Protocol. Die Technik ermöglicht es, dass der Router den verbundenen Geräten automatisch eine IP-Adresse zuweist. Ohne diese Funktion obliegt es den Nutzern, jedes Gerät mit einer IP zu versehen. Der Vorgang erfordert viel Zeit und technisches Verständnis. Vorwiegend in Unternehmen artet diese Arbeit in ein umfangreiches Unterfangen aus. Aus dem Grund empfiehlt es sich, DHCP zu aktiveren. Bei den Herstellern des Routers unterscheidet sich der Punkt für die Aktivierung. Um sich eine lange Suche zu ersparen, werfen Sie einen Blick in das Handbuch. Anschließend schalten Sie das Dynamic Host Configuration Protocol an und starten den Router neu.

Treten bei der Erreichbarkeit des NAS-Server Probleme auf, kontrollieren Sie DHCP. Die Technik geht mit zahlreichen Vorteilen einher:

  • erhöht die Skalierbarkeit des Netzes,
  • spart Zeit bei der Inbetriebnahme der Hardware,
  • ermöglicht mehrere Konfigurationsoptionen,
  • führt unter Umständen zum Serverabsturz.

Für die Nutzer stellt sich die Frage, ob das DHCP für die Netzwerkkonfiguration zwingend erforderlich ist. Im Heimnetzwerk besteht die Chance, mit einer manuell festgelegten IP-Adresse zu arbeiten. Um dieses einzurichten, begeben Sie sich in die Systemsteuerung. Hier klicken Sie das Feld „Netzwerk“ an. Im Anschluss sehen Sie in der Netzwerk-Schnittstelle, welche Verbindung zum Router besteht. Bei der Mehrzahl der Modelle erweist sich „LAN“ als Grundeinstellung. Um diese zu verändern, erfolgt ein Klick auf das Bearbeitungsfeld. Im nächsten Schritt wählen Sie zwischen zwei Optionen, die Ihnen die Tabelle übersichtlich darlegt:

Maßnahme Hinweise
Automatische Netzwerkkonfiguration
  • Router weist dem NAS selbstständig eine IP-Adresse zu,
  • einfaches Ansteuern anderer Geräte im Netzwerk,
  • keine zusätzlichen Schritte für Konfiguration notwendig
Manuelle Netzwerkkonfiguration
  • eigenständiges Vergeben der IP-Adresse und weiterer Einstellungen,
  • IP-Vergabe als Gateway und DNS-Server,
  • bei Standardkonfiguration beginnt Adresse mit 192.168…

TIPP: Entscheiden Sie sich für die manuelle Konfiguration, überprüfen Sie die Fortschritte der Verbindung. Zu dem Zweck geben Sie die von Ihnen vergebene IP-Adresse im Suchfeld des Browsers an. Bei einer erfolgreichen Einstellung sehen Sie diese anschließend in der Benutzeroberfläche des NAS-Servers.

Das IPv6-Tunneling im NAS-Netzwerk konfigurieren – wie geht das?

Die klassische IP-Adresse funktioniert mit dem IPv4-Protokoll. Unter Umständen gehen die verfügbaren IP-Adressen im Laufe der Zeit aus. Um das zu verhindern, empfiehlt sich das IPv6. Die Technik erlaubt es, die Anzahl der im Internet vergebenen IP-Adressen zu reduzieren. Konfigurieren Sie das IPv6-Tunneling in Ihrem NAS-Netzwerk, kommunizieren die IPv6-Geräte problemlos mit regulären IPv4-Geräten. Damit das gelingt, begeben Sie sich in die Systemsteuerung Ihres Servers. Klicken Sie auf das Netzwerk und die Netzwerk-Schnittstelle. In diesem Feld sehen Sie die Option „IPv6-Tunneling“. Um diese zu aktivieren, benötigen Sie die IP Ihres NAS im neuen Format. Des Weiteren fragt das System Benutzernamen und Kennwort ab.

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Was bietet ein Proxy-Server?

Verbinden Sie den Netzwerkserver nicht direkt mit dem Internet, erledigt ein Proxy-Server die Aufgabe. Für die Konfiguration steuern Sie die Systemsteuerung an und begeben sich in den Netzwerk-Bereich. Im Abschnitt „Konnektivität“ besteht die Chance, die Option „Proxy“ auszuwählen. Abhängig vom Hersteller des NAS-Servers scrollen Sie mehrmals nach unten, bevor Sie das entsprechende Feld finden. Damit Sie sich mit dem Proxy-Server verbinden, benötigen Sie dessen IP-Adresse und seinen Port. Schließen Sie die Netzwerkkonfiguration ab, steht der NAS nicht mit dem World Wide Web in Verbindung. Dementsprechend profitieren Sie von einer erhöhten Datensicherheit. Das Netzwerkschema lautet aufsteigend:

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  • NAS-Server,
  • Router,
  • Proxy-Server,
  • Internet

Rufen Sie Daten oder Anwendungen im Netz ab, erfolgt automatisch deren Weiterleitung über den Proxy. Die zusätzliche Sicherheitsebene hilft Ihnen, die Identität Ihres NAS geheim zu halten. Zu dem Zweck geben Sie in der Adresszeile des Browsers ausschließlich die Adresse des Proxy-Servers ein. Obgleich die Maßnahme zahlreiche Sicherheitsvorteile mit sich bringt, droht ein Verlust der Performance. Durch die Umleitung über den Proxy-Server dauern Anfragen länger als bei direkter Weiterleitung. Arbeiten Sie in Ihrem Heimnetzwerk, empfiehlt sich, die Option „Proxy-Server für lokale Adressen überbrücken“.

Im Rahmen der Konfiguration den Datenfluss regulieren

Verwenden mehrere Nutzer den Netzwerkserver, ergibt es Sinn, dessen Datenfluss zu regulieren. Die Funktion ermöglicht es Ihnen, eine spezifische Bandbreite zu gewährleisten. Für den Prozess klicken Sie im Bereich der Systemsteuerung auf das Feld „Datenfluss-Steuerung“. Anschließend legen Sie fest, für welche Verbindungsarten die Einstellungen gelten.

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TIPP: Eine garantierte Bandbreite bedeutet, dass der Dienst aktuelle Anwendungen überschreibt. Beispielsweise verlangsamt das System die Streaming-Geschwindigkeit für Filme oder Musik, um eine garantierte Bandbreite von fünf Megabyte pro Sekunde für FTP-Anwendungen bereitzuhalten.

Für die Konfiguration des NAS-Netzwerks erweisen sich die DSM-Einstellungen als relevant. Mit diesen legen die Nutzer fest, ob sie den Port des Netzwerkservers von gängigen 5000 auf 5001 umleiten. Letzterer arbeitet mit einer https-Verbindung und brilliert mit einer verbesserten Sicherheit. Das entsprechende Sicherheitszertifikat konfigurieren die Anwender im Sicherheitsbereich der Systemsteuerung. Die Vielzahl der Hersteller – beispielsweise Synology – hinterlegt standardmäßig ein gültiges Zertifikat.

Fazit: Die Netzwerkkonfiguration des NAS richtet sich nach Ihren Ansprüchen

Bei der Konfiguration des Netzwerks stellen Sie den NAS auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Bei modernen Geräten reicht es, eine Verbindung mit dem Router herzustellen. Dieser vergibt automatisch eine IP-Adresse. Geschieht das nicht, aktiveren Sie DHCP. Bei mehreren Nutzern empfiehlt es sich, den Datenfluss einzustellen.

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Bildnachweise: Adobe Stock / momius, Amazon/ D-Link

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