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Musikstreaming auf NAS-Geräten einrichten

D-Link NAS ServerEin NAS-Server bietet eine Vielzahl von Funktionen, die ihn für den privaten Gebrauch sinnvoll machen. Er erlaubt es, Ihre Lieblingsmusik mit wenigen Klicks zu streamen. Auf die Weise profitieren Sie in Ihrem Heimnetzwerk von einem privaten Radio, ohne ein zusätzliches Gerät zu kaufen. Problemlos rufen Sie die Medieninhalte – Lieder oder Podcasts – über das Internet ab. Bei Geräten mit Network Attached Storage finden Sie in der Konfigurationsoberfläche eine Option namens „UPnP AV Server“ vor. Sobald Nutzer die Funktion aktivieren, folgt die Pfadangabe für Mediendateien. Diese klassische Methode zum Musikstreaming über NAS hängt von mehreren Faktoren ab. Beispielsweise entscheiden die Speicherkapazität auf dem Endgerät, der Prozessor und die verwendete Software über die Funktionalität.

Eignen sich NAS-Server für das Streamen von Musik?

Musikstreaming auf NAS-Geräten einrichtenEin Netzwerkserver eignet sich für verschiedene Anwendungsgebiete. Neben einer umfassenden Datensammlung profitieren Sie von einem unkomplizierten Dateizugriff über

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  • das Internet oder
  • das Heimnetzwerk.

Nach einer erfolgreichen Konfiguration verknüpfen Sie Ihren Server mit verschiedenen Endgeräten, um Musik und Filme zu streamen.

Für das Streaming empfiehlt sich der NAS aufgrund dieser Vorteile:

Eigenschaft Hinweise
mehrere Festplatten im Gehäuse Im privaten Bereich besteht NAS-Server aus einem Gehäuse und einer Festplatte. Es besteht die Möglichkeit, weitere Speichermedien zu integrieren, um die Speicherkapazität zu erhöhen. Nutzern mit einer umfangreichen Mediensammlung, empfiehlt sich eine separate Festplatte für Musik, Filme und Videos.
verschiedene Anschlüsse Die Mehrzahl der NAS-Server hat neben dem LAN- und WLAN-Anschluss einen oder mehrere USB-Anschlüsse. Das ermöglicht die Verbindung mit mehreren Endgeräten. Welcher Anschluss den NAS mit der Musikanlage verbindet, hängt von Ihrem bevorzugten Abspielgerät ab.
optimale Datensicherheit Nutzen Sie als Gehäuse Raid 5, bauen Sie mehrere Festplatten ein. Durch die Maßnahme profitieren Sie von einer sicheren Datenübertragung. Beim Musikstreaming sorgt ein schneller Datenzugriff für ein reibungsloses Streaming-Erlebnis.

Wann eignet sich das Home-NAS für das Musikstreaming?

Für den Hausgebrauch kommt ein kleiner Home-Netzwerksserver zum Einsatz. Dieser greift beispielsweise auf einen Quellordner zu. Die in dem Ordner gespeicherten Medien liefert das System innerhalb kurzer Zeit aus. Probleme bekommen die NAS-Server für den privaten Bereich beim Einlesen großer Datenmengen. Bei günstigen Geräten beschränkt sich der Speicherplatz in der Datenbank auf 128 bis 256 Megabyte.

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Des Weiteren kommt es vor, dass das Erstellen der Datenbank lange Zeit in Anspruch nimmt. Kleinere Dateien mit der UPnP-typischen Kategorisierung transportiert der NAS-Server zuverlässig. Der stromsparende Speicher läuft permanent, sodass Sie zu jedem Zeitpunkt an die hinterlegten Medien gelangen.

Tipp! Ein weiterer Vorteil besteht in der ruckelfreien Wiedergabe, die der NAS aufgrund des Gigabit-Ethernets bietet.

Die einfache Lösung beim Musikstreaming: integrierte Software

Alle aktuellen Betriebssysteme für NAS-Server gehen mit einer installierten Software für die Wiedergabe von Audio-Dateien einher. Um Musik über das Programm zu streamen, suchen Sie auf dem Server die Musiktitel in einem kompatiblen Format.

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Zu diesen zählen beispielsweise:

  • ACC,
  • MP3 und
  • MP4

Sobald Sie auf einen Titel klicken, öffnet sich ein kompakter Musikplayer. Dieser beginnt augenblicklich mit der Wiedergabe des Songs.

Diese Variante des Musikstreamings richten Sie innerhalb weniger Sekunden ein. Sie funktioniert unkompliziert und geht mit mehreren Vorteilen einher. Beispielsweise kommt sie bei allen Geräten, die über einen installierten Webbrowser verfügen, zum Einsatz.

Besitzen Sie einen NAS von Synology, stellen Sie eine Verbindung zur Web-Oberfläche von DSM her. Das Kürzel steht für den DiskStation Manager. Andere NAS-Hersteller arbeiten mit ähnlichen Funktionen, sodass sich die Verknüpfung geringfügig voneinander unterscheidet.

Achtung: Bedenken Sie, dass der kleine Audioplayer einen eingeschränkten Funktionsumfang aufweist. Er spielt ausschließlich einzelne Titel oder spontan zusammengestellte Playlists ab. Das Speichern einer Wiedergabeliste funktioniert nicht. Interessieren Sie sich beim Musikstreaming für mehrere Features, stellt die Audio Station eine sinnvolle Alternative dar.

Die Audio Station für Musikstreamings auf NAS-Geräten einrichten

Entscheiden Sie sich für Audio Station, profitieren Sie von einer vollwertigen Musikplayer-Lösung. Bei der Wiedergabe wählen Sie zwischen einer Reihe von Zusatzfunktionen:

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  • dem Sortieren der Titel nach Interpret, Genre und Albumname,
  • dem Erstellen von beliebig vielen Wiedergabelisten,
  • der zufälligen Wiedergabe von 100 Liedern,
  • dem Teilen von Medieninhalten mit Freunden.

Hinter der Audio Station verbirgt sich ein vielseitig einsetzbarer Player, der den Musikgenuss zu Hause verbessert. Um ihn zu installieren, besuchen Sie die Web-Oberfläche von DSM.

Bei jedem Gerät, das einen Webbrowser besitzt, greifen Sie problemlos auf Audio Station zu. Sobald Sie mit dem Abspielen eines Lieds beginnen, streamen Sie ohne Probleme weiter. Das gelingt beispielsweise via Bluetooth an einer Soundbar.

Der Musikplayer funktioniert über das Internet. Dementsprechend erhalten Sie außerhalb Ihres Heimnetzwerks Zugang zu Ihren Playlisten und spielen sie bei Freunden ab.

TIPP: Als Dateiformat für die gestreamten Dateien bietet sich MP3 an. Hierbei handelt es sich um ein platzsparendes Format, das eine schnelle Datenübertragung begünstigt.

Alternative Server für das Musikstreaming im NAS einrichten

Neben dem installierten Server stellt die Mehrzahl der NAS-Hersteller zusätzliche Streaming-Lösungen bereit. Nutzen Sie ein Gerät von Apple, laden Sie beispielsweise einen iTunes-Mediaserver herunter. Für den Download begeben Sie sich in das Paketzentrum Ihres Netzwerkservers. Der Musikserver ermöglicht allen iTunes-Clients den Zugriff. Charakteristische Vertreter sind iPhone, iPad und MacBook. Des Weiteren kommt iTunes bei Windows-Geräten zum Einsatz.

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Tipp! Sobald Sie den iTunes-Server installieren, sehen Sie in Ihrem Netzwerk die verfügbaren Clients. Diese indizieren automatisch alle Dateien, die sie im Ordner „music“ im Root-Verzeichnis hinterlegen.

Bei Bedarf erstellen Sie weitere Ordner, um Medieninhalte wie private Aufnahmen oder Podcasts getrennt abzuspeichern. Um sie mit dem iTunes-Server zu verbinden, gehen Sie in der Systemsteuerung des NAS zum Feld „Indizierungsdienst“. Anschließend wählen Sie den Unterpunkt „Medienindizierung“ und suchen die gewünschten Datensammlungen aus.

Musik unkompliziert über DLNA streamen

Um Musik im Netzwerksserver abzuspeichern und abzurufen, bietet sich DLNA als Alternative an. Das Kürzel bezeichnet eine Digital Living Network Alliance. Deren Nutzer profitieren von einer funktionalen Lösung, die unter kompatiblen Geräten keine Probleme aufweist. Bedenken Sie, dass bei dieser Variante die reine Wiedergabe der Audiodateien im Vordergrund steht. Endgeräte wie Rechner oder Smart TV zeigen die Inhalte als Dateiform oder in einer optisch unzureichenden Umgebung.

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Des Weiteren fehlen Zusatzfunktionen wie Medieninformationen. Um nicht auf diese zu verzichten, öffnen Sie DLNA in den Einstellungen der Audio Station. Zu dem Zweck suchen Sie im Player die erweiterten Nutzereinstellungen. Sobald Sie auf diese drücken, sehen Sie zahlreiche DLNA-Einstellungen. Aktivieren Sie die Transkodierung, um Dateitypen in ein kompatibles Format umzuwandeln. Diese Umwandlung empfiehlt sich für Medieninhalte im Format FLAC oder AIFF. Beide Varianten unterstützen gängige DLNA-Receiver nicht. Das Transkodieren nimmt keinen Einfluss auf die Wiedergabequalität Ihrer Lieder.

Wie sinnvoll erweist sich Plex für das Musikstreaming auf dem NAS?

Das Programm Plex bringen die Nutzer vorwiegend mit dem Videostreaming in Verbindung. Problemlos streamt der Dienst Audiodateien, sodass er für das Musikstreaming auf Ihrem Netzwerkserver infrage kommt. Konfigurieren Sie das Programm nach Ihren Bedürfnissen, greifen Sie über das Internet auf Ihre gespeicherten Musikinhalte zu.

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Vor der Installation empfiehlt es sich, die Vor- und Nachteile des Systems abzuwägen:

Vor- und Nachteile von Plex

  • Plex sorgt für eine stabile Datenübertragung
  • das Abspielen von Inhalten verschiedener Formate funktioniert reibungslos
  • das Programm überzeugt mit einer einfachen Bedienung
  • um Plex zu nutzen – kostenfrei oder kostenpflichtig – benötigen Sie ein Konto
  • erweiterte Features sind gebührenpflichtig

Fazit: Musikstreamings über NAS funktionieren über verschiedene Wege

Das Streamen von Musik funktioniert reibungslos über den NAS-Server. Die integrierten Mediaplayer der Geräte weisen die grundlegenden Wiedergabefunktionen auf. Legen Sie auf einen größeren Funktionsumfang und Zusatzinformationen Wert, empfehlen sich Audio Station oder Alternativ-Server.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Pixel-Shot, Amazon/ D-Link

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