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Moderne Software für Netzwerkspeicher: nützliche Funktionen und Möglichkeiten im Überblick

D-Link NAS ServerNAS-Systeme – Network Attached Storage – erreichen aufgrund ihrer Funktionalität eine Omnipräsenz in Deutschland. Sie kommen in Betrieben und bei Privatanwendern zum Einsatz. Ursprünglich als simple Datenspeicher konzipiert, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu Allround-Geräten. Netzwerkserver eignen sich für zahlreiche Einsatzszenarien. Dies verdanken sie ihren nützlichen Funktionen. Die Anwendungsvielfalt resultiert aus der hochwertigen Software. Kaufen Sie ein neues NAS-System, spielen dessen grundsätzliche Fähigkeiten eine entscheidende Rolle. Die Mehrzahl der Hersteller, beispielsweise QNAP und Synology, statten die Server mit umfangreichen Features aus. Zu diesen gehören ein Power-Management sowie die Back-up-Unterstützung.

NAS-Server – vom Datenspeicher zum Alleskönner

Entscheiden Sie sich für einen Netzwerkspeicher, profitieren Sie von einer Vielzahl an positiven Eigenschaften. Die NAS-Server:

  • fungieren als autonome Speichersysteme
  • weisen einen geringen Stromverbrauch auf
  • erlauben mehreren Nutzern einen schnellen Datenzugriff
  • erfordern technisches Wissen über Netzwerke
  • beanspruchen unter Umständen Zeit bei der Einrichtung

Im Handel – beispielsweise bei Saturn oder Media Markt – findet sich das NAS teilweise in seiner Urform. Dabei handelt es sich um Geräte, die ausschließlich dem Speichern von Daten wie:

  • Dokumenten,
  • Filmen,
  • Fotos oder
  • Musik

dienen. Obgleich sie nicht zu den „Alleskönnern“ unter den NAS-Systemen zählen, bieten sie wichtige Funktionen. Für welches System Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem technischen Know-how und dem Speicherbedarf ab. Für wen sich welcher Produkttyp eignet, fasst die folgende Tabelle zusammen:

Typ des NAS Beschreibung Eignung
1-Bay-NAS besitzt einen Festplattensteckplatz Einsteiger
2-Bay-NAS besitzt Steckplätze für zwei Speichermedien Einsteiger
4-Bay-NAS geht mit vier Festplattensteckplätzen einher Fortgeschrittene
6-Bay-NAS verfügt über sechs Steckplätze für Festplatten Profis

Unabhängig der Steckplatzanzahl bietet ein guter Netzwerkserver eine umfangreiche Software. Bei ihm handelt es sich um ein Gerät mit unkompliziertem Aufbau. Neben dem Gehäuse, in dem eine oder mehrere Festplatten stecken, existieren:

  • ein Prozessor,
  • eine oder mehrere Netzwerkschnittstellen,
  • das Betriebssystem.

Letzteres stellt im Netzwerk die Funktionen des Speichersystems zur Verfügung. Aktuelle Netzwerkserver zeichnen sich durch grundsätzliche Features und Funktionen aus. Zu diesen gehören:

  • eine übersichtliche und leicht zu bedienende Oberfläche,
  • die Unterstützung für die Anbindung via iSCSI (das Feature findet sich bei allen Mittelklasse-Systemen),
  • die Option, Daten mit SSL-Verschlüsselung anzubieten (empfiehlt sich, wenn Zugriffe außerhalb des eigenen Netzwerks erfolgen),
  • die Unterstützung traditioneller Protokolle wie NFS und FTP.

Des Weiteren bietet die Software guter Netzwerkspeicher ein hochwertiges Power-Management. Dieses ermöglicht es, Festplatten bei Bedarf in den „Ruhemodus“ zu versetzen. Gleichzeitig empfiehlt sich ein NAS, das externe USVs unterstützt und Wake-on-LAN-Features bietet. Eine weitere Standardfunktion besteht in einer umfangreichen Back-up-Unterstützung. Die Anwender replizieren die Workstations automatisch auf den Netzwerkserver. Des Weiteren automatisieren sie Sicherungen bei NAS im Verbund mit anderen NAS-Systemen oder einem Cloud-Speicher.

NAS-Server als ideale Speicherorte für Multimedia-Dateien

Zentral abgelegt, zeigen sich Multimediadateien von Nutzern über den Browser, mobile Endgeräte oder den Smart TV abrufbar. Entscheiden Sie sich für Netzwerkserver aus der mittleren Preisklasse, profitieren Sie von einer Vielzahl nützlicher Funktionen. Beispielsweise ermöglichen sie es, Dateien bereitzustellen und als richtige Server zu agieren. Dementsprechend entwickeln sich die NAS-Systeme vom reinen Datenspeicher zunehmend zur Allround-Lösung mit mehreren Apps. Die entsprechenden Anwendungen laden die NAS-Besitzer auf ihre NAS herunter. Diese stellen ihnen mehrere NAS-Multimedia-Features zur Verfügung. Hochqualitative Server verfügen über vorinstallierte Apps für Fotos und Videos.

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TIPP: Bei der Software achten die Anwender auf die Kompatibilität mit dem Betriebssystem ihres NAS. Bei zahlreichen Herstellern finden sich im App Store Anwendungen, die unzureichend zum jeweiligen Netzwerkspeicher passen.

Des Weiteren bieten NAS-Hersteller mehrere Optionen, um das NAS-System mit einer Cloud zu verbinden. Beispielsweise bietet Netgear einen Online-Dienst namens ReadyCloud. Dieser ermöglicht es den Nutzern den Zugriff von einem beliebigen Standort auf ihre NAS-Geräte. Das erleichtert deren Verwaltung. Die angebotene Software erlaubt es, NAS und die gespeicherten Daten mit dem öffentlichen Speicherplatz zu synchronisieren. Dadurch gelingt es, Back-ups durchzuführen. Eine entsprechende App – Cloud Sync genannt – bietet Synology an. Sie ermöglicht die Synchronisation Ihrer NAS-Daten mit:

  • Amazon AWS,
  • OneDrive von Microsoft,
  • Dropbox und
  • Google Drive.

Die Programme brauchen Sie nicht auf Ihrer Client-Workstation zu installieren. Der Grund: Die Regelung erfolgt zentral auf die Network Attached Storage.

Möglichkeiten zur Virtualisierung und weitere Funktionen der NAS-Software

Zu den wichtigen Software-Funktionen der NAS-Systeme gehört die Unterstützung von Lösungen zur Virtualisierung. Entsprechende Anwendungen, bereitgestellt in einem Betriebssystem – ermöglichen die Installation und Betreibung virtueller Maschinen, kurz VMs. Dementsprechend spricht nichts dagegen, Betriebssysteme und deren Funktionen direkt auf der NAS zu nutzen. Neben einer sicheren Datenübertragung profitieren die Anwender von einer guten Ausnutzung der Bandbreiten. Der Grund: Die Übertragung der Daten erfolgt nicht über ein physikalisches Netzwerkkabel. Neben QNAP arbeiten weitere Hersteller an ähnlichen Lösungen.

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Tipp! Zusätzlich kommen weitere Features, integrierbar in die Betriebssysteme der NAS, auf den Markt. Zu ihnen gehören beispielsweise ein Editor und eine eigene Suchmaschine. Letztere bietet die Möglichkeit, ähnlich wie bei der Google-Suche, die Datenmenge im NAS-Speicher zu durchsuchen. Eine verbesserte Performance der Server verspricht eine Software des Anbieters Drobo. Diese handhabt Laufwerkausfälle besser als die klassische RAID-Technik.

Fazit: Zahlreiche Software-Lösungen für NAS stehen zur Wahl

Nutzen Sie Ihr NAS-System als reinen Datenspeicher, reicht ein Modell mit den Grundfunktionen. Beispielsweise bietet es gute Back-up-Lösungen, ein Power-Management und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Legen Sie Wert auf weitere Features, vergleichen Sie die Softwareangebote der Hersteller. Funktionen wie eine NAS-interne Suchmaschine oder ein Editor integrieren Sie im Betriebssystem des Servers. Andere Anwendungen stehen in Form einer App zur Verfügung.

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Bildnachweise: Adobe Stock / MuzzyCo, Amazon / D-Link

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