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FTP-Server auf NAS-Geräten einrichten

D-Link NAS ServerAlle NAS-Geräte gestatten den Datenzugriff über das Internet. Die gespeicherten Daten rufen Sie bei Bedarf außerhalb des privaten LAN ab. Wie das System Sie bei der Einrichtung Ihres Netzwerkservers unterstützt, hängt von mehreren Faktoren ab. Vorwiegend die hochqualitativen und kostenintensiven Geräte weisen einen Webserver mit einem komfortablen Web DAV auf. Greifen Sie auf ein günstiges Home-NAS-System zurück, verfügt dieses über einen FTP-Server. Um diesen einzurichten, benötigen Sie eine konstante Vermittlungsadresse im Internet. Unter dieser ist Ihr Server jederzeit erreichbar. Das Einrichten eines File Transfer Protocols gestaltet sich unkompliziert. Das System erweist sich als kostenfrei und weit verbreitet.

Welche Vorteile bietet FTP?

FTP-Server auf NAS-Geräten einrichtenNutzen Sie auf NAS-Geräten Server mit dem beliebten File Transfer Protocol profitieren Sie von einer Reihe von Vorteilen:

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  • einer guten Steuerung
  • einer schnellen Datentransferrate
  • einer unkomplizierten Anmeldung
  • der sinnvollen Trennung der Übertragung
  • bei falscher Konfiguration weist der FTP-Server Sicherheitslücken auf

Mit den für Ihre Bedürfnisse geeigneten FTP-Clients gestaltet sich die Arbeit mit einem Server problemlos. Für den Up- und Download von Dateien erweist sich das System als relevantes Tool. Bei den FTP-Clients sehen Sie den Server wie Ihre Festplatte. Der Umstand erleichtert die Nutzung des Programms. Im Vergleich zu HTTP punktet es mit einer schnellen Datenübertragung. Das HTTP-Paket umfasst im Schnitt 32 Kilobit. Dagegen finden sich in einem FTP-Paket 64 Kilobit. Einen weiteren Vorteil stellt die Anmeldung dar. Die Zugriffsrechte der Benutzer steuern Sie bei einem FTP-Server individuell.

TIPP: Entscheiden Sie sich für den anonymen Zugriff auf die im NAS-Gerät gespeicherten Dateien, wählen Sie den Benutzernamen „Anonymous“.

Des Weiteren trennt FTP zwischen der Daten- und der Befehlsleitung. Der PI genannte Protocol Interpreter übernimmt das Übertragen von Befehlen. Der Data Transfer Process, DTP abgekürzt, überträgt getrennt davon die Daten. Die Maßnahme trägt zu dem Geschwindigkeitsvorteil gegenüber HTTP bei.

FTP auf dem NAS-Gerät einrichten: die ersten Schritte

Mit technischem Geschick entwickeln Sie Ihren klassischen Netzwerkserver zu einem funktionalen FTP-Server. Zu dem Zweck aktivieren Sie den FTP-Dienst auf Ihrem Gerät. Sie legen anschließend die Zugriffsrechte anderer Nutzer auf die hinterlegten Daten fest. Dieser Ratgeber beschreibt das Einrichten des FTP-Servers am Beispiel eines Synology-NAS-Servers. Bei anderen NAS-Betriebssystemen führt diese Vorgehensweise ebenfalls zum Erfolg. Bevor die Verknüpfung beginnt, stellen Sie sicher, dass Sie den FTP-Zugriff auf Ihrem Netzwerkserver aktivieren.

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Begeben Sie sich in die Systemsteuerung und suchen Sie die Dateidienste. Unter diesem Unterpunkt finden Sie die FTP-Option. Damit die FTP-Einrichtung funktioniert, benötigen Sie ein Konto mit Administrationsrechten. In der Standardeinstellung eines NAS-Geräts zeigt sich der FTP-Dateidienst ausgeschaltet. Schalten Sie ihn ein, wählen Sie zwischen zwei Optionen. Einerseits besteht die Möglichkeit, den Dienst ohne Verschlüsselung zu aktivieren. Andererseits stellt die verschlüsselte Alternative eine gängige Methode dar. Sie bietet im Vergleich zur erstgenannten Version eine verbesserte Sicherheit. Allerdings geht sie mit einer höheren CPU-Leistung einher. Vorwiegend bei älteren NAS-Servern erweist sich die erhöhte Prozessorleistung unter Umständen als problematisch. Beanspruchen Sie das Gerät permanent, droht auf lange Sicht eine Überlastung. Um herausfinden, ob eine Verschlüsselung eine gute Idee darstellt, empfiehlt sich ein Praxistext über mehrere Tage. Bemerken Sie einen deutlichen Leistungsabfall Ihres NAS, schalten Sie den Dienst aus.

TIPP: Vor dem Anschalten des FTP-Dienstes fallen teilweise wichtige Vorarbeiten an. Zu diesen gehört das Weiterleiten der Ports 21 und 20 des Routers zum NAS. Diese erlauben es, dem FTP-Server Befehle zu schicken und den Datentransfer anzustoßen. Die Einstellungen überprüfen Sie ebenfalls in der Systemsteuerung. Schauen Sie in der Gruppe „externer Zugriff“, um Ports weiterzuleiten.

Mit wenigen Klicks verwalten Sie den Zugriff auf freigegebene Ordner

Nach dem grundlegenden Einrichten des FTP-Servers teilen Sie den einzelnen Anwendern Nutzungsrechte für den Dienst zu. Des Weiteren organisieren Sie die Zugriffsrechte auf einzelne Ordner im Netzwerkserver. Das gelingt, indem Sie in der Systemsteuerung auf den Benutzer-Bereich gehen und alle Anwender, denen Sie Rechte einräumen, auswählen. Anschließend wählen Sie die Option „bearbeiten“ und klicken auf die Berechtigungen. In dem Feld sehen Sie, welche Ordner auf dem Server existieren. Markieren Sie die Bereiche, auf die ein Benutzer über den FTP-Dienst Zugriff hat. Sie wählen zwischen drei Möglichkeiten:

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  • Lesezugriff,
  • Schreib- und Lesezugriff und
  • kein Zugriff.

Um mehrere Nutzer innerhalb einer Gruppe gleichzeitig zu verwalten, empfiehlt sich der Unterpunkt „Benutzergruppen“ in der Systemsteuerung. Nach dem Einrichten der Berechtigungen, klicken Sie auf die Applikationen. Hier vermerken Sie, auf welche Programme und Dienste ein User oder eine Gruppe Zugriff hat. In der Liste befindet sich der Eintrag „FTP“, den es zwingend zu aktivieren gilt. Überspringen Sie den Schritt, erhalten Sie Zugriff auf den FTP-Server, dieser verwehrt es Ihnen jedoch, mit ihm zu interagieren.

Schnell und unkompliziert den FTP-Zugang für Gäste einrichten

Stellen Sie Freunden oder Kollegen über den FTP-Server Daten zur Verfügung, richten Sie beispielsweise einen anonymen Zugriff ein. Die Methode ergibt Sinn, um vertrauliche Inhalte über einen einfachen Link an mehrere Nutzer zu senden. Die Tabelle zeigt Ihnen das Vorgehen in wenigen Schritten:

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Reihenfolge Hinweise
Schritt 1
  • Klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Gemeinsamer Ordner“.
  • Wählen Sie einen Ordner, den Sie für alle anderen Nutzer zur Verfügung stellen.
  • Klicken Sie auf „bearbeiten“.
Schritt 2
  • Suchen Sie in der Registerkarte „Berechtigungen“ das Drop-Down-Menü.
  • Öffnen Sie das Menü und ändern Sie die Bezeichnung „Lokaler Benutzer“ zu „Interner Systembenutzer“.
  • Setzen Sie ein Häkchen bei „Anonymous FTP/WebDAV, um Lese- und Schreibzugriff oder nur eine der Optionen zu gewähren.
Schritt 3
  • Gehen Sie zurück zur FTP-Registerkarte in der Systemsteuerung.
  • Klicken Sie auf „erweiterte Einstellungen“.
  • Schauen Sie im folgenden Fenster auf das Feld „Anonymes FTP aktivieren“ und übernehmen Sie die Einstellung.

Bedenken Sie, dass ein anonymer Zugriff eine Sicherheitslücke darstellt. Jeder Nutzer, der in Besitz der IP-Adresse Ihres NAS-Server gelangt, erhält Zugriff auf die von Ihnen freigegebenen Dateien. Dementsprechend bewahren Sie in den Ordnern keine wichtigen Daten auf. Zusätzlich empfiehlt es sich, den anonymen Zugriff nicht permanent zu aktivieren.

Fazit: Das Einrichten eines FTP-Servers auf dem NAS funktioniert schnell

In wenigen Schritten gelingt es Ihnen, den klassischen Netzwerkserver in einen FTP-Server umzuwandeln. Hierbei erweitern Sie den Funktionsumfang des NAS, ohne dessen Grundfunktionen zu beeinträchtigen.

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