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NAS mit dem PC verbinden

Qnap NasserverSchließen Sie die erste Einrichtung Ihres NAS-Servers ab, folgt die Verbindung mit anderen Geräten. Dazu gehören mobile Endgeräte wie Laptops und Tablets sowie der PC. Um vom Computer auf die gespeicherten Daten zuzugreifen, stehen Ihnen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Bei den NAS-Herstellern gleichen sich die Verfahrensweisen grundsätzlich. Dieser Ratgeber beschränkt sich auf die Verbindung eines Synology-NAS mit dem Rechner. Um mit dem PC auf den Netzwerkserver zuzugreifen, erfolgt die Verknüpfung über DSM. Alternativ entscheiden Sie sich für die direkte Verbindung, die vom Betriebssystem Ihres Computers abhängt. Welche Möglichkeit sich für Ihre Zwecke eignet, hängt von Ihren technischen Fertigkeiten und Ihren Ansprüchen ab.

NAS-Server: die Verbindung mithilfe des DiskStation Managers

NAS mit dem PC verbindenNutzen Sie einen NAS-Server für den privaten Gebrauch, profitieren Sie von einem leistungsstarken Heimnetzwerk mit viel Speicherkapazität. Verknüpfen Sie das System mit mehreren Endgeräten in Ihrem Haushalt, greifen Sie flexibel auf die gespeicherten Daten zu. Beispielsweise rufen Sie über das Netzwerk Dokumente ab oder streamen mediale Inhalte. Bei dem NAS erwarten Sie folgende positive und negative Faktoren:

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Vor- und Nachteile von NAS Servern

  • die Server eignen sich aufgrund des Speichervolumens für Back-ups
  • hochqualitative NAS verbrauchen wenig Strom
  • die Mehrzahl der Modelle arbeitet leise und zuverlässig
  • nach der Ersteinrichtung und erfolgreicher Konfiguration läuft der NAS weitgehend wartungsfrei
  • automatische Back-ups bedürfen im Vorfeld einer manuellen Einrichtung

Um bequem auf den Netzwerkserver zuzugreifen, verbinden Sie diesen via DSM mit Ihrem Computer. Das Kürzel steht für den DiskStation Manager. Hierbei handelt es sich um ein Betriebssystem des Herstellers Synology. Über den Browser gelangen Sie an das Programm. Um den NAS mit dem Rechner zu verknüpfen, öffnen Sie zunächst die aktuelle Version Ihres Browsers. In die Adresszeile geben Sie die Adresse Ihres NAS-Servers ein. Diese zeigt Ihnen der Netzwerkserver während der Einrichtung des Netzwerks.

TIPP: Finden Sie die NAS-Adresse nicht, geben Sie die URL https://find.synology.com im Browser ein. Der Web-Assistent sucht Ihr Netzwerk nach dem NAS ab. Sobald er sie identifiziert, zeigt er automatisch die dazugehörige IP-Adresse an. Um den Server mit einem Klick zu erreichen, empfiehlt es sich, den Zugriff als Favorit abzuspeichern.

Bei der Mehrzahl der Nutzer ist der Browser während der Nutzung des Rechners permanent geöffnet. Das birgt den Vorteil, dass sich der Zugang zum NAS mit einem Befehl öffnet. Akzeptieren Sie Cookies, ersparen Sie sich den Anmeldevorgang. Bedenken Sie, dass die Zeitersparnis ausschließlich bei der regelmäßigen Nutzung eines Browsers funktioniert. Wechseln Sie Ihr Arbeitsgerät, empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen bei jedem Start die Neuanmeldung im NAS-Server.

Erreichen Sie Ihren Netzwerkserver über die Adressleiste, leitet das System Sie automatisch zur Anmeldung weiter. Die entsprechenden Felder füllen Sie mit den Daten aus dem Einrichten aus. Es ergibt Sinn, die Anmeldedaten zu speichern, sofern Sie sich für eine permanente Anmeldung interessieren. Nach der Registrierung verbindet sich der PC mit dem NAS. Im Anschluss steht es Ihnen frei:

  • Einstellungen zu verändern,
  • Daten hoch- oder herunterzuladen,
  • gespeicherte Inhalte abzurufen,
  • Medieninhalte zu streamen.

Die Verknüpfung via DSM funktioniert bei allen Computern, unabhängig vom Betriebssystem.

TIPP: Um ein Smartphone oder Tablet mit dem NAS-Server zu verbinden, benötigen Sie eine externe App.

Wie funktioniert die Verbindung ohne DSM?

Legen Sie auf die direkte Verknüpfung mit dem NAS-Server Wert, greifen Sie auf diesen wie auf einen klassischen File-Server zu. Beispielsweise verzichten Sie auf den DiskStation Manager, weil der Browser Probleme bereitet. In dem Fall erfolgt der Zugriff auf den Netzwerkspeicher bei allen populären Betriebssystemen über interne Protokolle. Bei dieser Maßnahme profitieren Sie innerhalb kurzer Zeit von einer stabilen Verbindung. Allerdings fehlen bei dieser die weiterführenden Funktionen des Servers. Welches Protokoll Sie benötigen, hängt von Ihrem Betriebssystem ab:

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Betriebssystem Internes Protokoll
Windows Server Message Block, kurz SMB
macOS DiskStation AFP
Linux Network File System, NFS

Arbeiten Sie mit einem Windows-Betriebssystem, nutzen Sie für die Einrichtung der Netzwerkfreigaben den SMB genannten Server Message Block. Dieses Protokoll verwendet Windows für den Datenaustausch zwischen zwei Geräten. Es funktioniert systemübergreifend und zeigt sich standardmäßig im Betriebssystem installiert. Für den Zugriff auf den Netzwerkserver öffnen Sie Ihren Windows Explorer und klicken auf der linken Seite auf „Netzwerk“. Alternativ bietet es sich an, die Adresszeile Ihres Explorers im Netzwerk einzugeben. Anschließend schieben Sie die Daten problemlos zwischen NAS und PC hin und her.

Für die Verbindung des NAS mit einem Mac kommt AFP zum Einsatz. Der Datenzugriff über Apple-Geräte unterscheidet sich nicht vom Windows-Zugang. Um den Dienst zu nutzen, aktivieren Sie ihn in den Einstellungen des DiskStation Managers. Die dritte Variante besteht in der NAS-Verknüpfung mit einem PC mit Linux-Betriebssystem. Die Daten öffnen und bearbeiten Sie ohne Zugriff auf DSM mithilfe des Network File Systems. Die Kernfunktionalität gleicht SMB und AFP. Allerdings beachten Sie, dass NFS sich weniger für den Datentransfer über das Internet eignet. Der Grund besteht in den zahlreichen fehlenden Sicherheitsmerkmalen.

Fazit: NAS und Computer verknüpfen Sie mit und ohne DSM

Den Netzwerkserver nutzen Sie flexibel für die Datenübertragung, sofern Sie ihn mit einem oder mehreren Arbeitsgeräten verbinden. Für die Verknüpfung mit Ihrem Rechner wählen Sie zwischen zwei Optionen: mit oder ohne DiskStation Manager. Verzichten Sie auf das Programm, erfolgt die Verknüpfung über interne Protokolle Ihres Betriebssystems.

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Bildnachweise: Adobe Stock / photosis, Amazon/ Qnap

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